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Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASW NRW unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Die neusten Informationen über die ASW NRW...

11.07.2018, Düsseldorf

Sicherheit: „Es gibt keine Allheillösung“

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat zu ihrem 14. Sicherheitstag eine ganze Reihe hochkarätiger Redner eingeladen. Unter anderem informierte Innenminister Herbert Reul und der frühere Bundesnachrichtendienstchef Dr. August Hanning die Teilnehmer über die aktuelle Situation.


Unter der Schirmherrschaft des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul diskutierten Experten am 4. Juli in Recklinghausen über das Thema „Globale Megatrends und die Auswirkungen auf die Sicherheit der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen“. Fast 140 Sicherheitsexperten aus Unternehmen, Verbänden und Behörden waren der Einladung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. gefolgt und erhielten fachlich relevante Informationen und neue Einblicke in die Sicherheitsdebatte von ausgewiesenen Fachleuten.

Einer davon: der frühere Bundesnachrichtendienstchef Dr. August Hanning. In seinem Vortrag „Staatszerfall und autokratische Tendenzen“ kommentiert er die aktuelle globale Situation und schlägt die Brücke vom drohenden Handelskrieg und der Rolle des US-Präsidenten Donald Trump („Wir sind gut beraten, uns auf eine längere Amtszeit von Donald Trump einzustellen“) bis hin zur Flüchtlingsthematik in Europa. „Wir werden einen starken Einwanderungsstrom aus Afrika haben“, so seine Einschätzung, und „Deutschland braucht Migration, um in Zukunft weiter wirtschaftlich wachsen zu können“.

Professor (em.) Günther Schmid, ebenfalls früher beim Bundesnachrichtendienst, sieht Deutschland im Kern eines geopolitischen Erdbebens. „Wir erleben gerade 3 zeitgleich stattfindende strategische 'Stresstests', die Deutschland unmittelbar betreffen: Trump nimmt Abschied von multilateralen Institutionen und Vereinbarungen – China und Russland 'testen' die Belastbarkeit der liberalen Weltordnung – Peking reklamiert seinen globalen Macht- und Gestaltungsanspruch und propagiert sein autoritäres Systemmodell. Deutschland steht genau in der Mitte. Daher reicht es für Deutsch-land nicht mehr aus, nur abzuwarten, sich anzupassen und Probleme zu verdrängen“, ordnet der Politikwissenschaftler die Rolle der Bundesrepublik ein.

Apropos abwarten und verdrängen: Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, und Frank Hoever, Direktor beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, betonen, wie drängend die Risiken im Bereich der Cybersicherheit geworden sind. „Die Cybercrime-Delikte sind rapide gestiegen. 53 Prozent der Unternehmen sind durch Cybercrime betroffen, 51 Prozent haben jedoch kein Notfallmanagement für den Krisenfall", sagt der LKA-Beamte. Dr. Harald Olschok bestätigt diese Einschätzung: „Im Bereich der Cybersicherheit gibt es noch einige Möglichkeiten zur Verbesserung.“

Christel Dymke, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Recklinghausen, sieht die Gefahren der Cyberkriminalität ganz konkret im Alltag. „Die Daseinsvorsorge ist durch Hackerangriffe bedroht“, stellt sie heraus und fordert, die Politik müsse den ordnenden Rahmen im Zuge der Digitalisierung vorgeben.

Um Sicherheit zu gewährleisten, brauche die öffentliche Hand genügend qualifiziertes Personal, fordert Schirmherr Herbert Reul und betont, dass die kommunalen Sicherheitspartnerschaften ausbaufähig seien, um eine neue Sicherheitsarchitektur für Nordrhein-Westfalen herzustellen. Der Spitzenpolitiker weiß aber auch: „Es gibt keine Allheillösung für die aktuellen Problemfelder.“ Oder in den Worten von Patrick Hennies, Director Corporate Health, Safety & Security bei der Henkel AG & Co. KGaA: „Die Krise ist der neue Normalzustand, die Zeit der sicheren Häfen ist vorbei. “

Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, weist auf die wachsende Bedeutung der Sicherheitswirtschaft für die Innere Sicherheit in Deutschland hin. Dieser Bedeutung werde das Gewerberecht nicht mehr gerecht. „Eine Neuordnung der Rege-lungen für das private Sicherheitsgewerbe in einem eigenständigen Gesetz, wie von der Großen Koalition vorgesehen, ist das Gebot der Stunde“, so Olschok.

Christian Vogt, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen, macht deutlich: „Wir müssen risikobasierend handeln, dürfen aber nicht ängstlich agieren. Die ASW treibt den Wirtschaftsschutz weiter erfolgreich voran und fordert hierzu die Verankerung von Beauftragten für den Wirtschaftsschutz in Unternehmen sowie in staatlichen Stellen.“ Zugleich betont er den Stellenwert der Veranstaltung. „Unsere Redner sind jeweils absolute Spitzenvertreter ihrer Fachgebiete. Wir freuen uns, dass wir sie für unseren Sicherheitstag 2018 gewinnen konnten.

Christian Vogt, Vorsitzender des Vorstands der ASW NRW

Der Landesverband ASW NRW, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, vertritt mehr als 200 Mitglieder und bietet eine branchenübergreifende Plattform für den Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der unmittelbar gemeinnützige Verband unter anderem die Kriminalprävention und die Terrorismusabwehr und bietet ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot sowie maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Si-herheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der Industrie- und Handelskammer NRW.

 

Foto (Quelle: Adrian Bedoy / Corporate Inspiration, Abdruck honorarfrei)
v.l.n.r.: Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer ASW NRW; Christine Kipke, Moderatorin und Ge-schäftsführerin Geschäftsführerin exploqii gmbh – a KnowBe4 company; Patrick Hennies, Mitglied des Vorstands ASW NRW; Christian Vogt, Vorsitzender des Vorstands der ASW NRW; Katharina Geutebrück, Mitglied des Vorstands ASW NRW; Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen; Friederike Zurhausen, Polizeipräsidentin Recklinghausen; Florian Haacke und Roland vom Brauck, beide Mitglied des Vorstands ASW NRW.

NRW Sicherheitstag 2018 | CSTV: Event Summary

 

Pressekontakt
ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer
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11.07.2018, Düsseldorf

Sicherheit: „Es gibt keine Allheillösung“

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat zu ihrem 14. Sicherheitstag eine ganze Reihe hochkarätiger Redner eingeladen. Unter anderem informierte Innenminister Herbert Reul und der frühere Bundesnachrichtendienstchef Dr. August Hanning die Teilnehmer über die aktuelle Situation.

 

12.02.2018, Berlin

GroKo versäumt es, ein starkes Signal für den Wirtschaftsschutz zu setzen

Der veröffentlichte Entwurf des Koalitionsvertrages gibt viele Einblicke in die geplanten Reformen und wirft gleichzeitig einige Fragen für den Schutz der deutschen Wirtschaft auf.

Im veröffentlichten Koalitionsvertrag ist der Begriff Sicherheit in verschiedenen Variationen 172 Mal zu finden. Dies aber auch in den unterschiedlichsten Kontexten, von sozialer Sicherheit über Sicherheit im Alter bis hin zur Sicherheit von Arbeitsplätzen.

Der IT-Sicherheit wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. So soll ein „Nationaler Pakt Cybersicherheit“ initiiert werden. Dabei wird auch an die Sensibilisierung von Bürgern und Unternehmen gedacht. Konkret heißt dies, dass das BSI ausgebaut werden soll und es stärkere Anforderungen an Anbieter von IT-Produkten geben wird. Neben vielen anderen Themen zur IT-Sicherheit wird auch ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0 angekündigt. Tausende Stellen sollen bei den Sicherheitsbehörden geschaffen werden. Dies begrüßt der ASW Bundesverband und ASW NRW.

Dennoch taucht der Begriff Wirtschaftsschutz im Entwurf des Koalitionsvertrags nicht auf. Es wird umfangreich von Cyber- und IT-Sicherheit gesprochen, jedoch fehlt der Blick auf die Informationssicherheit als umfassenden, nicht nur digitalen Ansatz. Auch die offensichtliche und bekannte Bedrohung durch Spionage in der deutschen Wirtschaft wird nicht erwähnt. Von einer engeren Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft bei der Abwehr von Gefahren wird, außer mit Bezug auf Cyber-Sicherheit, ebenfalls nicht gesprochen.

Der ASW Bundesverband und ASW NRW hoffen daher, dass sich der neue Bundesinnenminister dem Thema Wirtschaftsschutz und der Bedrohung durch Wirtschaftsspionage dennoch intensiv widmen wird. Es gilt die Initiative Wirtschaftsschutz stärker zu fördern und die Sicherheitsbehörden auch im Bereich Wirtschaftsschutz stärker auszubauen sowie den Dialog mit den Unternehmen und Verbänden zu intensivieren. Der Koalitionsvertrag als solches steht diesen Forderungen zumindest nicht entgegen. Gleichwohl haben CDU/CSU und SPD die Chance verpasst, ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsschutz zu setzen.

 

 

Der ASW Bundesverband vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in Sicherheitsfragen gegenüber Politik und Medien. Er wird getragen von den deutschen regionalen Sicherheitsverbänden sowie diversen fachspezifischen Bundesverbänden und Fördermitgliedern.

Der ASW NRW bietet als regionaler Sicherheitsverband eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft und fördert mit einem umfangreichen Portfolio die Kriminalprävention.

 

 

 

12.02.2018, Berlin

GroKo versäumt es, ein starkes Signal für den Wirtschaftsschutz zu setzen

Der veröffentlichte Entwurf des Koalitionsvertrages gibt viele Einblicke in die geplanten Reformen und wirft gleichzeitig einige Fragen für den Schutz der deutschen Wirtschaft auf.

 

08.02.2018, Berlin

Diebe stehlen Waren im Wert von 1,3 Milliarden Euro aus LKWs

Berlin, 08.02.2018 - Das Ausmaß von Ladungsdiebstählen war in Deutschland bisher kaum zu beziffern: Die Polizei führt keine Statistik, zudem sind viele der hier ausgeraubten LKWs im europäischen Ausland registriert und dort versichert.


Wie groß das Problem tatsächlich ist, zeigen jetzt erstmals erstellte gemeinsame Berechnungen mehrerer Wirt-schaftsverbände unter Beteiligung des ASW Bundesverbandes.


Demnach werden jährlich Ladungen von nahezu 26.000 LKW gestohlen, statistisch schlagen Kriminelle in Deutschland also alle 20 Minuten zu. Allein die gestohlenen Güter haben einen Wert von 1,3 Milliarden Euro, weitere Schäden von 900 Millionen Euro entstehen durch Konventionalstrafen für Lieferverzögerungen, Repa-raturkosten sowie Umsatzeinbußen und Produktionsausfälle bei den eigentlichen Abnehmern.


Verbände fordern höheren Fahndungsdruck von Polizei und Strafverfolgern
Die Wirtschaftsverbände haben angesichts der Zahlen eine gemeinsame Initiative gestartet. Die „Arbeitsge-meinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“ will die Sicherheit der Transportlogistik insbeson-dere durch höhere Sicherheitsstandards und Investitionen in Ortungstechnik, Diebstahlwarnanlagen, Wegfahr-sperren und gesicherte Parkplätze erhöhen.
Von den Behörden fordern die Verbände dringend mehr Unterstützung durch einen höheren Fahndungsdruck auf die international und professionell agierenden kriminellen Organisationen. Die Polizei müsse zudem auf Autobahn-Rastplätzen häufiger präsent sein, spezialisierte Polizeieinheiten und Schwerpunktstaatsanwaltschaf-ten sollten zur Optimierung der länderübergreifenden Strafverfolgung beitragen. Um gezielte präventive und repressive Maßnahmen ergreifen zu können, müssten die Ermittlungsbehörden das Delikt „Ladungsdiebstahl“ besser statistisch erfassen und die Voraussetzungen für eine bundesweit einheitliche Anzeigenaufnahme schaf-fen. Personalmangel, schlechte Vernetzung und geringe Spezialisierung würden die Ermittlungen verzögern, bemängelt die Arbeitsgemeinschaft.


Das von der Arbeitsgemeinschaft erstellte „Forderungspapier“ zu diesem Thema finden Sie auf der Website des ASW Bundesverbandes unter www.asw-bundesverband.de/positionspapiere .

Zur „Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“ gehören die Verbände: ASW Bundesverband - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V., Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nord-deutschland e.V. (ASWN), BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT e.V., BDGW Bundesvereini-gung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V., Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) e.V., Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Bundesverband Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK), Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V., Deutscher Spediti-ons- und Logistikverband e. V. (DSLV), Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Transported Asset Protection Association (TAPA), Verband Chemiehandel e.V. (VCH), Verband der Chemi-schen Industrie e.V. (VCI), Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV).

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08.02.2018, Berlin

Diebe stehlen Waren im Wert von 1,3 Milliarden Euro aus LKWs

Das Ausmaß von Ladungsdiebstählen war in Deutschland bisher kaum zu beziffern: Die Polizei führt keine Statistik, zudem sind viele der hier ausgeraubten LKWs im europäischen Ausland registriert und dort versichert.

 

06.12.2017, Düsseldorf

Erpressungsversuch in Potsdam: So können sich Unternehmen schützen

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat im Zuge der in Potsdam gefundenen Paketbombe für Wirtschaftsunternehmen eine Maßnahmenliste für den Umgang mit gefährlichen Postsendungen erarbeitet, mit dessen Hilfe diese die Unternehmenssicherheit erhöhen können.


Am 1. Dezember 2017 kam es am Potsdamer Weihnachtsmarkt zu einem Zwischenfall im Zusammenhang mit einer Erpressungslage in Millionenhöhe beim Paketzusteller DHL. Aus Ermittlerkreisen ist bekannt, dass der Täter aktuell damit droht, weitere gefährliche Post- und Paketsendungen zu verschicken, insofern der Paketdienst DHL nicht auf seine Geldforderung eingeht. „Diese Gefahr kann jedes Unternehmen treffen. Daher sollten sich alle Firmen auf solche potenziellen Bedrohungslagen vorbereiten“, sagt Christian Vogt, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW).

Der Landesverband vertritt mehr als 200 Mitglieder und bietet eine branchenübergreifende Plattform für den Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der unmittelbar gemeinnützige Verband unter anderem die Kriminalprävention und die Terrorismusabwehr und bietet ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot sowie maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der Industrie- und Handelskammer NRW.

Erpressungen mit unterschiedlichsten Tatmodalitäten kommen bei Wirtschaftsunternehmen regelmäßig und häufiger vor als man denkt – die Versendung gefährlicher Post- und Paketsendungen stellt dabei nur eine der üblichen Varianten dar. Daneben können sich Täter jedoch auch aus einer Vielzahl anderer Gründe dazu entscheiden, gefährliche Post- und Paketsendungen an Unternehmen und deren Mitarbeiter zu versenden. „Zum einen befinden sich deutsche Unternehmen durchaus im Fokus verschiedenster terroristischer Organisationen. Die Motive können hierbei politischer, religiöser und auch ideologischer Natur sein. Auch Rachemotive entlassener Mitarbeiter sowie abgelehnter Bewerber und enttäuschte oder verärgerte Kunden stellen durchaus in diesem Zusammenhang eine ernstzunehmende Gefahr dar. Mit dem Motiv der gezielten Schwächung oder Schädigung können Täter auch Anschläge auf wichtige Personen in einem Unternehmen verüben“, warnt Christian Vogt.

 

Aufgrund der aktuellen Lage empfiehlt die ASW Unternehmen folgende Maßnahmen:

  • Überprüfen Sie, ob und wenn ja welche Maßnahmen ihr Unternehmen getroffen hat, um sich bestmöglich vor derartigen Gefahren zu schützen.
  • Fragen Sie sich, ob die Maßnahmen auch tatsächlich geeignet sind, den gegenwärtigen Gefahren wirksam zu begegnen und ob diesem dem aktuellen Stand der Technik und den Empfehlungen der Sicherheitsexperten genügen – holen Sie sich gegebenenfalls fachkundigen Rat.
  • Informieren Sie sich, welche Erkennungsmerkmale verdächtige Post- und Paketsendungen oftmals aufweisen und welche technischen Detektionsmöglichkeiten es heutzutage gibt.
  • Fragen Sie sich, ob es Tätern aktuell gelingen könnte, wichtige Unternehmensbereiche und/oder wichtige Personen mittels gefährlicher Brief- und Paketsendungen zu schädigen – überprüfen Sie in diesem Zusammenhang auch, ob gefährdete Personen üblicherweise ihre Post eigenhändig öffnen und ob sich postbearbeitende Stellen in neuralgischen Unternehmensbereichen befinden.
  • Überprüfen Sie die Notfall- und Maßnahmenpläne, die Kommunikationsstrukturen sowie das Bedrohungsmanagement in Ihrem Unternehmen.
  • Stellen Sie sicher, dass Szenarien wie Bedrohungen, Erpressungen und der Umgang mit verdächtigen Post- und Paketsendungen in der Notfallplanung berücksichtigt sind.
  • Überprüfen Sie ob ihr Unternehmen über eine belastbare und im Ereignisfall handlungsfähige Krisenorganisation verfügt (zum Beispiel Krisenstab).
  • Überprüfen Sie die Aktualität der Erreichbarkeiten des Personals, das in die Krisenorganisation eingebunden ist.
  • Sensibilisieren und schulen Sie die Mitarbeiter der Poststelle, der Empfänge und Sekretariate sowie sonstiger Stellen welche Post- und Paketsendungen entgegennehmen oder öffnen.

Die ASW NRW bietet zu zahlreichen Fragestellungen rund um die Konzernsicherheit Schulungen und Seminare an und berät Unternehmen gezielt bei speziellen Anliegen.

 

Pressekontakt
ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer
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Tel: 0211 98430666
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Internet: www.aswnrw.de

 

 

Über die ASW NRW e.V.
Die ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private-Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“ zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt die ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Weitere Informationen unter www.aswnrw.de

 

 

 

 

 

 

06.12.2017, Düsseldorf

Erpressungsversuch in Potsdam: So können sich Unternehmen schützen

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat im Zuge der in Potsdam gefundenen Paketbombe für Wirtschaftsunternehmen eine Maßnahmenliste für den Umgang mit gefährlichen Postsendungen erarbeitet, mit dessen Hilfe diese die Unternehmenssicherheit erhöhen können.

 

16.10.2017, Berlin

Baustein zur Krisenkommunikation im Wirtschaftsgrundschutz-Handbuch veröffentlicht

Handbuch steht zum kostenlosen Download bereit

Der ASW Bundesverband veröffentlicht zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) einen neuen Baustein zur Krisenkommunikation im Wirtschaftsgrundschutz-Handbuch.

Der Baustein soll Institutionen dabei helfen, sich besser auf die Kommunikation in Krisen vorzubereiten und Hilfestellung für die Kommunikation in akuten Krisen geben. Nicht zuletzt sollen die Bedeutung von professioneller Krisenkommunikation aufgezeigt und das Bewusstsein für potentielle Krisen in Institutionen erhöht werden, damit diese in Zukunft früher erkannt und soweit möglich verhindert oder abgeschwächt werden können.

Das Handbuch zum Wirtschaftsgrundschutz umfasst nun drei Standards und zwölf Bausteine und es werden kontinuierlich weitere Bausteine veröffentlicht. Der Wirtschaftsgrundschutz bietet Sicherheitsverantwortlichen in Firmen Handlungsempfehlungen und Orientierung für eine effektive Unternehmenssicherheit.

Alle Bausteine und Standards des Wirtschaftsgrundschutz-Handbuches sind auf der Homepage des ASW Bundesverbandes herunterladbar: www.asw-bundesverband.de/wirtschaftsgrundschutz.

 

16.10.2017, Berlin

Baustein zur Krisenkommunikation im Wirtschaftsgrundschutz-Handbuch veröffentlicht

Handbuch steht zum kostenlosen Download bereit

Der ASW Bundesverband veröffentlicht zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) einen neuen Baustein zur Krisenkommunikation im Wirtschaftsgrundschutz-Handbuch.

 

21.09.2017, Berlin

ASW NRW und ASW Bundesverband veröffentlichen Leitfaden zu Krisenmanagement & -kommunikation

Hilfestellung zur Vorbereitung auf einen Terroranschlag oder Amoklauf

Berlin, 21. September 2017 – ASW NRW und ASW Bundesverband haben einen Leitfaden zu Krisenmanagement und Krisenkommunikation bei Terroranschlag oder Amoklauf veröffentlicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden nicht mehr nur in Krisengebieten durch Terror bedroht sind. Anschläge sind in Europa jederzeit möglich, egal ob in Brüssel, Berlin, Ansbach, Paris oder Manchester. Unternehmen, die direkt oder indirekt betroffen sind, müssen reagieren – schnell und professionell.

Der ASW-Leitfaden gibt Hilfestellung, wie sich Unternehmen auf solche Fälle vorbereiten können, in den Bereichen Krisenmanagement, Krisenstabsarbeit und Krisenkommunikation. Auch Hinweise für das Verhalten während und nach einem Vorfall und für die Betreuung von Angehörigen sind in diesem Leitfaden enthalten.

Dieser Leitfaden und viele weitere Informationsmaterialien des ASW Bundesverbandes und ASW NRW stehen kostenfrei unter www.asw-bundesverband.de/downloads und www.aswnrw.de/publikationen zur Verfügung.

 

 

Der ASW Bundesverband vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in Sicherheitsfragen gegenüber Politik und Medien auf Bundesebene. Er wird getragen von den deutschen regionalen Sicherheitsverbänden sowie diversen fachspezifischen Bundesverbänden und Fördermitgliedern.

Der ASW NRW bietet als regionaler Sicherheitsverband eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft und fördert mit einem umfangreichen Portfolio die Kriminalprävention.

 

21.09.2017, Berlin

ASW NRW und ASW Bundesverband veröffentlichen Leitfaden zu Krisenmanagement & -kommunikation

Hilfestellung zur Vorbereitung auf einen Terroranschlag oder Amoklauf

ASW NRW und ASW Bundesverband haben einen Leitfaden zu Krisenmanagement und Krisenkommunikation bei Terroranschlag oder Amoklauf veröffentlicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden nicht mehr nur in Krisengebieten durch Terror bedroht sind.

 

18.09.2017,

ASW-Sicherheitstag: Experten diskutierten über Sicherheit

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat zu ihrem aktuellen Sicherheitstag eine ganze Reihe hochkarätiger Redner eingeladen. Der Verband unterstützt damit Unternehmen und die öffentliche Hand bei ihren Sicherheitsherausforderungen. Unter anderem sprach der oberste NRW-Verfassungsschützer Burkhard Freier über das „Lagebild Terrorismus“.

„Sicherheit ist ein Kernanliegen“: Das ist eine Kernerkenntnis des Sicherheitstags 2017 der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW), dem führenden Branchenverband für alle Fragen rund um Sicherheit und Kriminalprävention. Mehr als 100 Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen und Vertreter der öffentlichen Hand waren auf Einladung der Allianz für Sicherheit beim Chemieunternehmen Lanxess in Köln zusammengekommen, um sich von renommierten Fachleuten über aktuelle Themen unter der Überschrift „Globaler Terrorismus vor der Haustür: Unterschätzte Gefahr für deutsche Unternehmen“ informieren zu lassen.

Für Burkhard Freier, Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, ist klar: „Sicherheitsfragen betreffen Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Auswirkungen auf die Wirtschaft in der Folge islamistisch-terroristischer Anschläge – wie die Schwächung der Tourismusbranche und der Infrastruktur – werden im Rahmen jihadistischer Propaganda als entscheidende Erfolgsnarrative propagiert.“

Daher plädiert Burkhard Freier dazu, Sicherheit in Unternehmen zur „Chefsache“ zu machen, die Mitarbeiter ständig für diese Themen zu sensibilisieren und Verantwortlichkeiten im Krisenfall zu definieren, damit kurzfristige Entscheidungen für den Schutz der Organisation unmittelbar getroffen werden können. Er weist auch auf Risiken durch Cyber-Kriminalität, Wirtschaftsspionage und Ausspähung hin: „Die Schäden für die deutsche Wirtschaft belaufen sich aktuell auf 55 Milliarden Euro jährlich.“

Terrorismusexperte Dr. Hans-Jakob Schindler von den Vereinten Nationen nimmt die Vorlage von Burkhard Freier in seinem Vortrag „Internationalen Aspekte der terroristischen Bedrohung für deutsche Unternehmen und die neuesten Entwicklungen im Sanktionsregime des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen“ auf. Ein Thema neben einem Einblick in die globale Terrorlage: die Terrorfinanzierung. „Durch verschiedene Formen werden erhebliche Summen erwirtschaftet, Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat stehen viele Millionen US-Dollar zur Verfügung.“ Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Wirtschaft sagt Dr. Hans-Jakob Schindler, dass die Behörden eng mit der Privatwirtschaft kommunizieren und kooperieren müssten. „Wir können den Unternehmen nicht den Hahn zudrehen. Die Wirtschaft soll sich an den Vorgängen beteiligen, wenn beispielsweise Sanktionen aufgestellt werden.“ In seinen Augen müssten deutsche Unternehmen vor allem bei Auslandseinsätzen in Afghanistan, dem Irak etc. mit Erpressungen, Entführungen, Drohungen, Cyberangriffen und anderen Gefahren rechnen.

Warum sich junge Menschen überhaupt radikalisieren und Straftaten begehen, weiß Islam-wissenschaftler Dr. Michael Kiefer von der Universität Osnabrück. Sein Schwerpunkt ist der Salafismus in Deutschland, den er seit vielen Jahren beobachtet. Er weiß: „Radikalisierungsprozesse sind vielschichtig und unterschiedlich, es kommen viele Faktoren zusammen. Das macht es schwierig, präventiv tätig zu werden.“ Ein Radikalisierungsfaktor sei eine soziale Benachteiligung, wenn Bewerber beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft abgelehnt würden und keine Zukunftschancen sähen. Zudem sei Radikalisierung so gut wie immer ein Gruppengeschehen. „Das ist auch für Unternehmen sehr wichtig. Auch Kollegen können sich gemeinsam radikalisieren. Daher sollten Unternehmen unter anderem darauf achten, keine Ausgrenzung zuzulassen, um diese Faktoren nicht zu begünstigen“, sagt Michael Kiefer. Ein vielleicht erstaunliches Ergebnis: „Viele Radikale kennen sich mit dem Islam gar nicht aus. Daher ist Radikalisierung keine ausschließliche Frage der Religiosität.“

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Wir haben sehr gute Impulse für die tägliche Arbeit mit Sicherheitsfragen erhalten und die Teilnehmer auf einen hochaktuellen Wissensstand gebracht. Redner wie Burkhard Freier, Dr. Hans-Jakob Schindler und Dr. Michael Kiefer sind wirklich etwas Besonderes, und auch die übrigen Referenten haben praxisnah und anschaulich über wirklich relevante Fragestellungen berichtet“, fasst Christian Vogt zusammen.

 

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18.09.2017,

ASW-Sicherheitstag: Experten diskutierten über Sicherheit

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat zu ihrem aktuellen Sicherheitstag eine ganze Reihe hochkarätiger Redner eingeladen. Der Verband unterstützt damit Unternehmen und die öffentliche Hand bei ihren Sicherheitsherausforderungen. Unter anderem sprach der oberste NRW-Verfassungsschützer Burkhard Freier über das „Lagebild Terrorismus“.

 

23.05.2017, Düsseldorf

Mitgliederversammlung der ASW NRW - Christian Vogt wird neuer Vorsitzender

In der heutigen Mitgliederversammlung der ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) wurde heute Christian Vogt, Leiter Konzernsicherheit und Konzerndatenschutzbeauftragter der CLAAS Gruppe, zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Patrick Hennies, Group Director Health, Safety & Security, Henkel AG & Co. KGaA. Das bisherige Vorstandsmitglied Dr. Volker Hees gab sein Amt als stellvertretender Vorsitzender zurück und stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Florian Haacke dankte Dr. Hees sehr für sein Engagement in den vergangenen 3 Jahren.

In den Vorstand wiedergewählt wurden Florian Haacke, Leiter Konzernsicherheit, innogy SE, Katharina Geutebrück, Geschäftsführerin GEUTEBRÜCK GmbH, Roland vom Brauck Geschäftsführender Direktor, KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf, Volker Wagner Senior Vice President, Deutsche Telekom AG, Frank Ewald, Leiter Konzernsicherheit, Deutsche Post DHL, Dr. Frank M. Hülsberg, Senior Partner, Warth & Klein Grant Thornton AG, Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

v. links: Patrick Hennies, Frank Ewald, Dr. Ralf Mittelstädt, Volker Wagner, Katharina Geutebrück,
Christian Vogt, Florian Haacke, Dr. Frank Hülsberg, Roland vom Brauck

 

Ab dem 01.07.2017 wird Dr. Christian Endreß neuer Geschäftsführer der ASW NRW.
Dr. Christian Endreß (37) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Sicherheit. Nach Tätigkeiten für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben arbeitete und promovierte er von 2009 bis 2012 am Lehrstuhl für Sicherheitsforschung der Universität Witten/Herdecke und war im Anschluss für die Privatwirtschaft tätig. Er ist Autor und Herausgeber einiger Fachpublikationen sowie Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW im Bereich Polizei.

Die ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private-Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“ zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt die ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Kontakt:
ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Frau Monika Bonn, Geschäftsführerin
Uerdinger Straße 56
40474 Düsseldorf

Fon: 0211/984 30 666
Fax: 0211/984 30 668
E-Mail: info@remove-this.aswnrw.de
www.aswnrw.de

 

23.05.2017, Düsseldorf

Mitgliederversammlung der ASW NRW - Christian Vogt wird neuer Vorsitzender

In der heutigen Mitgliederversammlung der ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) wurde heute Christian Vogt, Leiter Konzernsicherheit und Konzerndatenschutzbeauftragter der CLAAS Gruppe, zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt.

 

22.12.2016, Köln

Wirtschaftsschutz gewinnt in Nordrhein-Westfalen an Bedeutung

Zum Ende des Jahres bestätigt sich der Trend: Die Wirtschaft in NRW nimmt das Thema Unternehmenssicherheit immer ernster: Im Namen des Gesamtvorstandes begrüßte heute Florian Haacke als Vorstandsvorsitzender der ASW die Deutsche Bank-Verlag GmbH als 200. Mitglied persönlich an deren Firmensitz in Köln. Haacke: „Wir freuen uns über die positive Entwicklung der ASW NRW und darüber, dass wir mit unserem 200. Mitglied nun einen weiteren Meilenstein in der Verbandsgeschichte feiern können. Dieses stetige Wachstum beweist die Attraktivität unserer Leistungen und bestätigt uns, das Thema Wirtschaftsschutz weiter voranzubringen.“ Seit Gründung im Jahr 1968 ist die ASW NRW für die Mitglieder die verlässliche Basis, sich gemeinsam der sich ständig wandelnden Gefährdungslage für nordrhein-westfälische Unternehmen zu stellen und entgegenzutreten.

 

v. links: Hans-Peter Kraus (Security & Trusted Services), Michael Eichler (Geschäftsführung),
Florian Haacke (Vorsitzender ASW NRW), Ingmar Besch (Vertrieb)


Der Bank-Verlag ist weder eine Bank, noch sind nur Banken seine Kunden. Er ist ein Technologieunternehmen mit einer breiten Palette kundenorientierter Lösungen unter anderem im Bereich IT Security & Trusted Services. Hierzu zählen neben dem Betrieb einer Kommunikationsplattform zum Informationsaustausch über Cyber Attacken, ein Echtzeit-Cyber-Betrugserkennungssystem sowie eine hochverfügbare, performante und sichere Authentifizierungsplattform zur Portalabsicherung, welche auch außerhalb des Bankgewerbes zum Einsatz kommt. Der Bank-Verlag ist ein kompetenter Ansprechpartner bei der Bewältigung technologischer Herausforderungen, der den technischen Betrieb hochsicherer IT-Systeme für Banken und Finanzdienstleister sicherstellt und Produkte flexibel nach den neuesten Sicherheitsstandards und aufsichtsrechtlichen Anforderungen umsetzt.

Die ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private-Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“ zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt die ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

22.12.2016, Köln

Wirtschaftsschutz gewinnt in Nordrhein-Westfalen an Bedeutung

Zum Ende des Jahres bestätigt sich der Trend: Die Wirtschaft in NRW nimmt das Thema Unternehmenssicherheit immer ernster: Im Namen des Gesamtvorstandes begrüßte heute Florian Haacke als Vorstandsvorsitzender der ASW die Deutsche Bank-Verlag GmbH als 200. Mitglied persönlich an deren Firmensitz in Köln.

 

29.09.2016, Düsseldorf

Cyber-Sicherheit: Perspektiven und Entwicklungen in Deutschland

In seiner Eröffnungsrede zog Florian Haacke, Vorsitzender des ASW NRW, ein Resümee der bisherigen Erfahrungen der Wirtschaft mit dem seit Juli 2015 gültigen Gesetzes zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz). „Der Staat hat mit dem IT-Sicherheitsgesetz den Rahmen gesetzt. Nun ist die Wirtschaft gefordert, die Umsetzung in den betroffenen Unternehmen aktiv zu gestalten und die Fristen einzuhalten“. Jedoch geht erfolgreiche Cyber-Sicherheit weit über das Befolgen der gesetzlichen Rahmenbedingungen hinaus. „Neben einer eindeutigen Funktionstrennung der Security Governance vom operativen Betrieb der informationstechnischen Systems der Bürokommunikation (IT) und vom Betrieb der Prozessdatenverarbeitungssysteme und Anlagensteuerung (OT), ist der proaktive Informationsaustausch mit den Sicherheitsbehörden ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“, so Haacke.

In seiner Keynote skizzierte Arne Schönbohm die Herausforderungen der Digitalisierung, die für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft enorme Potenziale bietet, gleichzeitig aber auch zu einer zunehmenden Abhängigkeit von funktionierender Informationstechnologie führt. Je weiter die Digitalisierung fortschreitet, desto größer wird die Angriffsfläche für Cyber-Angriffe. Schönbohm skizzierte die aktuelle Gefährdungslage und wies darauf hin, dass die Digitalisierung von vielen Herstellern nach wie vor meist unter funktionalen und ökonomischen Aspekten betrachtet wird.

Belange der Cyber-Sicherheit finden in vielen Fällen keine ausreichende Berücksichtigung.

“Staat und Wirtschaft müssen gleichermaßen dazu beitragen, die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten, so dass die Chancen, die die Digitalisierung bietet, genutzt werden können. Unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg der Digitalisierung ist die Cyber-Sicherheit”, so sein Fazit an die Teilnehmer, deren Fragen er sich abschließend stellte.

Die ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Sicher-heitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesmi-nisterien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt die ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

29.09.2016, Düsseldorf

Cyber-Sicherheit: Perspektiven und Entwicklungen in Deutschland

Als gemeinsame Veranstaltung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fand am 28. September die dritte NRW Sicherheits-Lounge statt. Mit der Cyber-Sicherheit stand dabei das Megathema der Sicherheitscommunity im Mittelpunkt.

 

04.09.2016, Düsseldorf

12. NRW Sicherheitstag: Auswirkungen von Zuwanderung auf den Wirtschaftsschutz

Am 30. August 2016 kamen im Dortmunder Signal Iduna Park Sicherheitsexperten aus Behörden, Politik, Wirtschaft und Sicherheitsforschung zusammen, um die möglichen Auswirkungen von Zuwanderung auf den Wirtschaftsschutz unter den Gesichtspunkten Chancen und Risiken in ihrer gesamten Bandbreite sachorientiert zu diskutieren.

Nach der Umbenennung des Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (VSW NW) in die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen mit Wirkung zum 24. Mai fand der diesjährige Sicherheitstag erstmalig unter dem Logo des ASW NRW statt.

„Terror, Extremismus und Flüchtlingswerte nehmen die Spitzenwerte bei Umfragen zu den Ängsten der Deutschen ein – insofern stellen wir uns als ASW NRW einem gesellschaftlichen Megathema mit hoher Relevanz für die Wirtschaft,“ so Florian Haacke, Vorsitzender der ASW NRW in seiner Eröffnungsrede. Die Veranstaltung stand wie gewohnt unter der Schirmherrschaft des Ministers für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, dessen Grußworte durch den Leitenden Ministerialrat Reichel-Oppermann überbracht wurden, der auch als Referent die Zuwanderung aus der Perspektive des Verfassungsschutzes NRW darstellte. Nach seiner Einschätzung ist Integration wichtig und reduziert Anschlagsrisiken. Allerdings können Anschläge nicht zu 100% ausgeschlossen werden.

Die weiteren Referenten vermittelten einen Eindruck in das gesamte Spektrum der Zuwanderung sowie möglicher Implikationen auf den Wirtschaftsschutz aus verschiedenen Perspektiven. Der globale Kontext der Migrationskrise stand z.B. bei Dr. Markus Kaim (Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik) im Mittelpunkt. Dabei zog er das Fazit, dass trotz allen guten politischen Willens, Flüchtlingsursachen zu bekämpfen, der Migrationsdruck weiter anhalten wird.

Dagegen konnte Guido Mandorf (Schulleiter bei Siemens) seine praktischen Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse bei der Ausbildung von Flüchtlingen weitergeben. Er hob in seiner Zusammenfassung hervor, dass wir es mit Menschen tun haben, die nicht als Exoten behandelt werden möchten. Bei klaren Regeln seien Sprache und Gesellschaftskunde Erfolgsfaktoren.

Die ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt die ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

04.09.2016, Düsseldorf

12. NRW Sicherheitstag: Auswirkungen von Zuwanderung auf den Wirtschaftsschutz

Seit mehr als einem Jahr besetzen Zuwanderung und Flüchtlingskrise die Schlagzeilen. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft haben in einer stark polarisierten Diskussion einen bestenfalls untergeordneten Stellenwert, wenngleich der Wirtschaftsbezug offenkundig ist.

 

25.05.2016, Düsseldorf

VSW NW Mitgliederversammlung beschließt neuen Verbandsnamen

Dies ist ein erster Schritt in Richtung „Stärken bündeln“ und eine Identifikation der Zusammengehörigkeit des ASW Bundesverbandes und der regionalen Sicherheitsverbände. Nach Eintragung in das Vereinsregister werden die Publikation sowie die Homepage des Verbandes modifiziert.

Im Rahmen der Ergänzungswahl des Vorstandes wurde Christian Vogt, Leiter Konzernsicherheit und Konzerndatenschutzbeauftragter der CLAAS Gruppe, einstimmig in den erweiterten Vorstand gewählt.

 

 

Informationen zum
Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e. V. (VSW NW)

Der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (VSW NW) bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

Kontakt:

Monika Bonn, Geschäftsführerin VSW NW e.V.

Tel.: +49 211 984 30 666 | Mail: info@remove-this.vsw-nw.de | Internet: www.vsw-nw.de

 

25.05.2016, Düsseldorf

VSW NW Mitgliederversammlung beschließt neuen Verbandsnamen

In der der gestrigen Mitgliederversammlung des VSW NW wurde die Namensänderung des Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. in ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. einstimmig beschlossen.

 
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