Presse & News

Gut und kompetent unterrichtet

Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASW NRW unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Informationen zum Thema...

22.11.2018, Leichlingen

Viele Interessierte beim Entscheiderfrühstück in Leichlingen

Am 22. November 2018 lud die ASW Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem ASW Bundesverband zum Entscheiderfrühstück nach Leichlingen ein. Die Firma @yet stellte dafür ihre schönen Räumlichkeiten im Schloss Eicherhof zur Verfügung. Viele Unternehmensvertreter nutzten die Gelegenheit, sich bei diesem gemeinsamen Frühstück über die aktuelle Gefahrenlage für Unternehmen und das Wirtschaftsgrundschutz-Handbuch zu informieren. Dirk Ritter-Dausend, Vertreter des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen, gab den Teilnehmern einen Überblick über die Gefahrenlage durch Spionage und mögliche Schutzmaßnahmen. Danach wurde die Entstehung und Aufbau des Wirtschaftsgrundschutz-Handbuches vom ASW Bundesverband und HiSolutions vorgestellt. Das Handbuch wurde in einem 2-jährigen Forschungsprojekt von beiden Institutionen zusammen erstellt und vom ASW Bundesverband mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) herausgegeben. Das Handbuch hilft mit den verschiedenen Standards und Bausteinen ein umfassendes Sicherheitsmanagementsystem in Unternehmen aufzubauen und steht kostenfrei zur Verfügung. Weitere Entscheiderfrühstücke werden in München, Stuttgart und Hamburg Anfang 2019 durchgeführt. Weitere Informationen gibt es unter www.asw-bundesverband.de/entscheiderfruehstueck

 

 

 

22.11.2018, Leichlingen

Viele Interessierte beim Entscheiderfrühstück in Leichlingen

Am 22. November 2018 lud die ASW Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem ASW Bundesverband zum Entscheiderfrühstück nach Leichlingen ein.

 

28.09.2018, Düsseldorf

Seminarkatalog 2018/2019

Die Seminar- und Weiterbildungsangebote der ASW Nordrhein-Westfalen sind thematisch breit gefächert, decken alle sicherheitsrelevanten Bereiche ab und orientieren sich zudem an der aktuellen Sicherheitslage sowie dem Bedarf unserer vielen Mitgliedsunternehmen.

 

 

 

28.09.2018, Düsseldorf

Seminarkatalog 2018/2019

Die Seminar- und Weiterbildungsangebote der ASW Nordrhein-Westfalen sind thematisch breit gefächert, decken alle sicherheitsrelevanten Bereiche ab und orientieren sich zudem an der aktuellen Sicherheitslage sowie dem Bedarf unserer vielen Mitgliedsunternehmen.

 

28.09.2018, Düsseldorf

Wirtschaftsschutz: Schulterschluss von Politik und Unternehmen

Beim Strategieforum „Wirtschaftsspionage und Wirtschaftsschutz in einer digitalisierten Welt“ auf der Sicherheits-Fachmesse „Security Essen“ diskutierten unter anderem die Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Herbert Reul über die Herausforderungen in der Unternehmenssicherheit.

Es war eine hochkarätig besetzte Podiumsveranstaltung, die die Sicherheitspartnerschaft NRW unter der Beteiligung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen (ASW NRW) auf der Sicherheits-Fachmesse „Security Essen“ organisiert hatte. Beim Strategieforum „Wirtschaftsspionage und Wirtschaftsschutz in einer digitalisierten Welt“ diskutierten der ASW NRW-Vorsitzende Christian Vogt, die nordrhein-westfälischen Minister Herbert Reul (Inneres) und Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Wirtschaft und Digitales) und der stellvertretende Präsident der IHK Essen, Christian Schmitz, miteinander über sicherheitsrelevante Themenfelder.

Die beiden Politiker haben ausdrücklich vor einer Zunahme der Wirtschafsspionage gewarnt und für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Datensicherheit geworben. Statistisch gesehen war in den vergangenen beiden Jahren jedes zweite Unternehmen von einer zielgerichteten Attacke betroffen. Das geht aus einer Studie des Branchenverbandes Bitkom hervor. Danach beläuft sich der Schaden, der jedes Jahr durch Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl entsteht, auf rund 55 Milliarden Euro.

Herbert Reul wies vor allem auf die komplexe Bedrohungslage für Wirtschaft und Gesellschaft hin. Zwar gehe es bei Wirtschaftskriminalität nicht um „Mord und Totschlag“, aber die Risiken durch Produktionsausfall, Patentklau oder sogar Unternehmensinsolvenzen aufgrund krimineller Aktivitäten seien weitreichend. „Um diesen Gefahren Herr zu werden, benötigen wir Spezialisten, und Politik und Wirtschaft sollten gemeinsam arbeiten.“ Auf die Notwendigkeit enger Partnerschaften, etwa auf die Zusammenarbeit des Landes mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn, weist auch Prof. Andreas Pinkwart hin. Zudem fordert er, dass sich Nordrhein-Westfalen zum Spitzenstandort für die akademische Ausbildung im Bereich der Cyber-Security entwickelt.

„Einen Schulterschluss von Politik und Unternehmen würden wir sehr begrüßen. Das ist ganz im Sinne der Industrie- und Handelskammern“, sagte IHK Essen-Vizepräsident Christian Schmitz. Aus der Praxis weiß er: „Die Sensibilisierung für Daten- und IT-Sicherheit ist gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen noch nicht verbreitet. Das sind auch wir als Kammern gefragt, Informationen zu vermitteln, während die Politik die notwendige Awareness schaffen muss.“

Ganz allgemein forderte ASW NRW-Vorsitzender Christian Vogt, dass die Unternehmen ihre Maßnahmen im Wirtschaftsschutz erhöhen müssten. Die Chinesen beispielsweise seien erheblich weiter. Aus dem eigenen Unternehmen Claas Landmaschinen weiß Christian Vogt, dass bei der Unternehmenssicherheit auch die Digitalisierung beachtet werden müsse. „Die Digitalisierung ändert zwar nicht alles. Aber die Unternehmen müssen sich damit befassen, wie sie Wirtschaftsschutz, zum Beispiel im Bereich der Datensicherheit, im Rahmen der Industrie 4.0-Entwicklung umsetzen können. Das ist bei vernetzten Maschinen und Produktionsprozessen ein komplexes Vorhaben.“

Herbert Reul stellte bei der Diskussion auch die Bedeutung der ASW heraus. „Der Verband ist erster Ansprechpartner für Unternehmen bei allen Fragen des Wirtschaftsschutzes. Die Politik kann dabei unterstützen.“

Der Landesverband ASW NRW, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, vertritt mehr als 200 Mitglieder und bietet eine branchenübergreifende Plattform für den Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der unmittelbar gemeinnützige Verband unter anderem die Kriminalpräven-tion und die Terrorismusabwehr und bietet ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot sowie maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Si-cherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der Industrie- und Handelskammer NRW.

 

 

Foto (Quelle: ASW NRW, Abdruck honorarfrei)
Christian Vogt (ASW NRW), NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und -Innenminister Herbert Reul sowie Christian Schmitz (IHK Essen) (v.l.) in munterer Diskussion

 

Innenminister Herbert Reul mit ASW-Vertretern und Delegationsteilnehmern

 

 

Pressekontakt
ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer
Uerdinger Straße 56
40474 Düsseldorf
Tel: 0211 98430666
E-Mail: info@remove-this.aswnrw.de
Internet: www.aswnrw.de

 

 

 

28.09.2018, Düsseldorf

Wirtschaftsschutz: Schulterschluss von Politik und Unternehmen

Beim Strategieforum „Wirtschaftsspionage und Wirtschaftsschutz in einer digitalisierten Welt“ auf der Sicherheits-Fachmesse „Security Essen“ diskutierten unter anderem die Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Herbert Reul über die Herausforderungen in der Unternehmenssicherheit.

 

22.08.2018, Düsseldorf

„Journalisten für das Thema Sicherheit begeistern“

Marcus Heide im Interview mit Dr. Christian Endreß · Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.

ASW NRW-Geschäftsführer Dr. Christian Endreß über die Bedeutung des Sicherheitsgewerbes, die Herausforderungen der Inneren Sicherheit und ein zartes Marketingpflänzchen

Marktplatz Sicherheit: Herr Dr. Endreß, die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen (ASW NRW) ist eine Interessenvertretung der Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, die Sicherheitsbelange der gewerblichen Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung in Deutschland zu vertreten sowie sicherheitsrelevante Informationen zwischen Staat und Wirtschaft zu fördern. Damit vertreten Sie vor allem die Interessen derjenigen, die in Unternehmen und anderen Organisationen für das Thema Sicherheit zuständig sind. Warum interessieren Sie sich dann überhaupt für die Belange des Sicherheitsgewerbes, das ja eigentlich „nur“ Zulieferer von Dienstleistungen für die genannten Sicherheits-Verantwortlichen ist?

Dr. Christian Endreß: Zum einen verfügen viele Vertreter des Sicherheitsgewerbes über eine Mitgliedschaft bei uns. Zum anderen – und das ist der ausschlaggebende Punkt – spielen Sicherheits-Dienstleister eine überaus wichtige Rolle. Sie sind eben nicht nur Zulieferer, sondern ein wichtiger Bestandteil der Inneren Sicherheit Deutschlands.

Das vollständige Interview finden Sie hier als PDF-Download.

Quelle: marktplatz-sicherheit.de

 

 

 

 

22.08.2018, Düsseldorf

„Journalisten für das Thema Sicherheit begeistern“

Marcus Heide im Interview mit Dr. Christian Endreß · Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.

 

14.08.2018, Düsseldorf

Von global bis regional

Die ASW Nordrhein-Westfalen stellt sich den Herausforderungen im Wirtschaftsschutz.

Fragen an den Geschäftsführer Dr. Christian Endreß (SECURITY insight 4/18 )


Den vollständigen Artikel finden Sie hier als PDF-Download.

 

14.08.2018, Düsseldorf

Von global bis regional

Die ASW Nordrhein-Westfalen stellt sich den Herausforderungen im Wirtschaftsschutz.

Fragen an den Geschäftsführer Dr. Christian Endreß

 

09.08.2018, Düsseldorf/Troisdorf

Sonderkonditionen für Mitglieder der ASW NRW

Sehr geehrte Mitglieder,

die A•S•Aktuell AG, selbst ein Mitglied der ASW NRW, bietet Ihnen zukünftig Sonderkonditionen in den Bereichen Bekleidung und Textilveredelung an!
Das in Troisdorf ansässige Unternehmen stellt Verbandsmitgliedern einen Online-Shop zur Verfügung, in dem ausgewählte Textilien mit und ohne Veredelung nach Ihren CI Richtlinien erworben werden können. Der Zugang zum Shop ist exklusiv für ASW-Mitglieder und ermöglicht Einsparungen von bis zu 41% gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller. Vertreten sind unter anderem bekannte Marken wie Hakro und Olymp aber auch „gute und günstige“ Artikel für den temporären Einsatz. Bei Großbestellungen gewährt die A•S•Aktuell AG zudem einen Mengenrabatt.   
Registrierte Verbandsmitglieder haben zusätzlich Zugang zum sogenannten ASA World Shop, in dem Mitarbeiter auch privat Textilien zu Sonderkonditionen erwerben können. Im ASA World Shop sind Marken wie Seidensticker vertreten.

 

 

 

09.08.2018, Düsseldorf/Troisdorf

Sonderkonditionen für Mitglieder der ASW NRW

Bekleidung und Textilveredelung der A•S•Aktuell AG

 

11.07.2018, Düsseldorf

Sicherheit: „Es gibt keine Allheillösung“

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat zu ihrem 14. Sicherheitstag eine ganze Reihe hochkarätiger Redner eingeladen. Unter anderem informierte Innenminister Herbert Reul und der frühere Bundesnachrichtendienstchef Dr. August Hanning die Teilnehmer über die aktuelle Situation.


Unter der Schirmherrschaft des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul diskutierten Experten am 4. Juli in Recklinghausen über das Thema „Globale Megatrends und die Auswirkungen auf die Sicherheit der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen“. Fast 140 Sicherheitsexperten aus Unternehmen, Verbänden und Behörden waren der Einladung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. gefolgt und erhielten fachlich relevante Informationen und neue Einblicke in die Sicherheitsdebatte von ausgewiesenen Fachleuten.

Einer davon: der frühere Bundesnachrichtendienstchef Dr. August Hanning. In seinem Vortrag „Staatszerfall und autokratische Tendenzen“ kommentiert er die aktuelle globale Situation und schlägt die Brücke vom drohenden Handelskrieg und der Rolle des US-Präsidenten Donald Trump („Wir sind gut beraten, uns auf eine längere Amtszeit von Donald Trump einzustellen“) bis hin zur Flüchtlingsthematik in Europa. „Wir werden einen starken Einwanderungsstrom aus Afrika haben“, so seine Einschätzung, und „Deutschland braucht Migration, um in Zukunft weiter wirtschaftlich wachsen zu können“.

Professor (em.) Günther Schmid, ebenfalls früher beim Bundesnachrichtendienst, sieht Deutschland im Kern eines geopolitischen Erdbebens. „Wir erleben gerade 3 zeitgleich stattfindende strategische 'Stresstests', die Deutschland unmittelbar betreffen: Trump nimmt Abschied von multilateralen Institutionen und Vereinbarungen – China und Russland 'testen' die Belastbarkeit der liberalen Weltordnung – Peking reklamiert seinen globalen Macht- und Gestaltungsanspruch und propagiert sein autoritäres Systemmodell. Deutschland steht genau in der Mitte. Daher reicht es für Deutsch-land nicht mehr aus, nur abzuwarten, sich anzupassen und Probleme zu verdrängen“, ordnet der Politikwissenschaftler die Rolle der Bundesrepublik ein.

Apropos abwarten und verdrängen: Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, und Frank Hoever, Direktor beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, betonen, wie drängend die Risiken im Bereich der Cybersicherheit geworden sind. „Die Cybercrime-Delikte sind rapide gestiegen. 53 Prozent der Unternehmen sind durch Cybercrime betroffen, 51 Prozent haben jedoch kein Notfallmanagement für den Krisenfall", sagt der LKA-Beamte. Dr. Harald Olschok bestätigt diese Einschätzung: „Im Bereich der Cybersicherheit gibt es noch einige Möglichkeiten zur Verbesserung.“

Christel Dymke, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Recklinghausen, sieht die Gefahren der Cyberkriminalität ganz konkret im Alltag. „Die Daseinsvorsorge ist durch Hackerangriffe bedroht“, stellt sie heraus und fordert, die Politik müsse den ordnenden Rahmen im Zuge der Digitalisierung vorgeben.

Um Sicherheit zu gewährleisten, brauche die öffentliche Hand genügend qualifiziertes Personal, fordert Schirmherr Herbert Reul und betont, dass die kommunalen Sicherheitspartnerschaften ausbaufähig seien, um eine neue Sicherheitsarchitektur für Nordrhein-Westfalen herzustellen. Der Spitzenpolitiker weiß aber auch: „Es gibt keine Allheillösung für die aktuellen Problemfelder.“ Oder in den Worten von Patrick Hennies, Director Corporate Health, Safety & Security bei der Henkel AG & Co. KGaA: „Die Krise ist der neue Normalzustand, die Zeit der sicheren Häfen ist vorbei. “

Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, weist auf die wachsende Bedeutung der Sicherheitswirtschaft für die Innere Sicherheit in Deutschland hin. Dieser Bedeutung werde das Gewerberecht nicht mehr gerecht. „Eine Neuordnung der Rege-lungen für das private Sicherheitsgewerbe in einem eigenständigen Gesetz, wie von der Großen Koalition vorgesehen, ist das Gebot der Stunde“, so Olschok.

Christian Vogt, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen, macht deutlich: „Wir müssen risikobasierend handeln, dürfen aber nicht ängstlich agieren. Die ASW treibt den Wirtschaftsschutz weiter erfolgreich voran und fordert hierzu die Verankerung von Beauftragten für den Wirtschaftsschutz in Unternehmen sowie in staatlichen Stellen.“ Zugleich betont er den Stellenwert der Veranstaltung. „Unsere Redner sind jeweils absolute Spitzenvertreter ihrer Fachgebiete. Wir freuen uns, dass wir sie für unseren Sicherheitstag 2018 gewinnen konnten.

Christian Vogt, Vorsitzender des Vorstands der ASW NRW

Der Landesverband ASW NRW, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, vertritt mehr als 200 Mitglieder und bietet eine branchenübergreifende Plattform für den Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der unmittelbar gemeinnützige Verband unter anderem die Kriminalprävention und die Terrorismusabwehr und bietet ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot sowie maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an. Der Verband ist Mitglied der Public-Private Partnership „Si-herheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“, zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der Industrie- und Handelskammer NRW.

 

Foto (Quelle: Adrian Bedoy / Corporate Inspiration, Abdruck honorarfrei)
v.l.n.r.: Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer ASW NRW; Christine Kipke, Moderatorin und Ge-schäftsführerin Geschäftsführerin exploqii gmbh – a KnowBe4 company; Patrick Hennies, Mitglied des Vorstands ASW NRW; Christian Vogt, Vorsitzender des Vorstands der ASW NRW; Katharina Geutebrück, Mitglied des Vorstands ASW NRW; Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen; Friederike Zurhausen, Polizeipräsidentin Recklinghausen; Florian Haacke und Roland vom Brauck, beide Mitglied des Vorstands ASW NRW.

NRW Sicherheitstag 2018 | CSTV: Event Summary

 

Pressekontakt
ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer
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11.07.2018, Düsseldorf

Sicherheit: „Es gibt keine Allheillösung“

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) hat zu ihrem 14. Sicherheitstag eine ganze Reihe hochkarätiger Redner eingeladen. Unter anderem informierte Innenminister Herbert Reul und der frühere Bundesnachrichtendienstchef Dr. August Hanning die Teilnehmer über die aktuelle Situation.

 

06.07.2018, Düsseldorf

Sicherheit in Deutschland - Private Unternehmen bieten sich als Partner an

Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer der ASW NRW, spricht sich beim Sicherheitsforum der Rheinischen Post für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft aus.

(Rheinische Post/ extra / 06.07.2018, Seite F8/F9)

Den vollständigen Artikel finden Sie hier als PDF-Download.

 

 

 

06.07.2018, Düsseldorf

Sicherheit in Deutschland - Private Unternehmen bieten sich als Partner an

Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer der ASW NRW, spricht sich beim Sicherheitsforum der Rheinischen Post für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft aus.

 

05.06.2018, Essen

Erste Essener Sicherheitskonferenz in der Messe Essen

Am Dienstag (5.6.) feierte die Essener Sicherheitskonferenz in der Messe Essen ihre Premiere. Ihre Ergebnisse werden im September auf der Leitmesse Security Essen präsentiert.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen Themen wie die öffentliche Sicherheit, Möglichkeiten und Kooperationen im Bereich der Terrorabwehr oder die Entwicklung integrativer stadtbildverträglicher Sicherheitskonzepte. Vor Ort waren hochkarätige Rednerinnen und Redner wie der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul oder Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte in seiner Ansprache, Sicherheit sei eine staatliche Aufgabe: "Hier sind das Land und der Bund in der Pflicht. Was für Städte wie Essen eine finanziell kaum zu stemmende Herausforderung bedeutet, ist für Veranstalter, wie beispielsweise Vereine, Organisationen oder Einrichtungen erst Recht nicht zu gewährleisten." Die Städte und Gemeinden leisten ihren Beitrag, so das Stadtoberhaupt weiter: "Dazu gehört die sehr gute Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden, die personelle Aufstockung des Ordnungsamts, verstärktes Vorgehen gegen kriminelle Clanstrukturen, der Einsatz von Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten und die Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts "Sicheres Essen 2020" mit einer Kombination aus baulichen, organisatorischen und personellen Maßnahmen. Diese dynamische Sicherheitsstrategie soll nicht lediglich auf vergangene Ereignisse reagieren, sondern zukünftige Gefahrenszenarien möglichst vordenken und geeignete Maßnahmen entwickeln."

 

Herausgeber:
Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 0 (Zentrale)
E-Mail: info@essen.de
URL: www.essen.de

 

Heute feierte die Essener Sicherheitskonferenz in der Messe Essen ihre Premiere. Hochrangige Vertreter aus Polizei, Wirtschaft und Kommunen rückten gemeinsam mit weiteren Sicherheitsexperten aktuelle, sicherheitspolitische Themen in den Fokus. Die Ergebnisse der Sicherheitskonferenz werden zur Leitmesse für zivile Sicherheit, der Security Essen, Ende September präsentiert. Das Foto zeigt (v.l.n.re.): Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW; Herbert Reul, Minister des Innern NRW; Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; Frank Richter, Polizeipräsident Essen und Mülheim an der Ruhr; Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V und Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. Foto: Rainer Schimm, Messe Essen

 

Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1227219.de.html

 

05.06.2018, Essen

Erste Essener Sicherheitskonferenz in der Messe Essen

ASW NRW unterstützte erste Sicherheitskonferenz in der Messe Essen

 

25. - 28.09.2018, Essen

SECURITY Essen 2018 – Die Weltleitmesse für Sicherheit, 25. – 28. September 2018

Mitglieder der ASW können über das Anmeldeformular der Messe Essen ein ASW-Erstaussteller-Paket auf der Security 2018 buchen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.

 

25. - 28.09.2018, Essen

SECURITY Essen 2018 – Die Weltleitmesse für Sicherheit, 25. – 28. September 2018

Mitglieder der ASW können über das Anmeldeformular der Messe Essen ein ASW-Erstaussteller-Paket auf der Security 2018 buchen.

 

12.02.2018, Berlin

GroKo versäumt es, ein starkes Signal für den Wirtschaftsschutz zu setzen

Der veröffentlichte Entwurf des Koalitionsvertrages gibt viele Einblicke in die geplanten Reformen und wirft gleichzeitig einige Fragen für den Schutz der deutschen Wirtschaft auf.

Im veröffentlichten Koalitionsvertrag ist der Begriff Sicherheit in verschiedenen Variationen 172 Mal zu finden. Dies aber auch in den unterschiedlichsten Kontexten, von sozialer Sicherheit über Sicherheit im Alter bis hin zur Sicherheit von Arbeitsplätzen.

Der IT-Sicherheit wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. So soll ein „Nationaler Pakt Cybersicherheit“ initiiert werden. Dabei wird auch an die Sensibilisierung von Bürgern und Unternehmen gedacht. Konkret heißt dies, dass das BSI ausgebaut werden soll und es stärkere Anforderungen an Anbieter von IT-Produkten geben wird. Neben vielen anderen Themen zur IT-Sicherheit wird auch ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0 angekündigt. Tausende Stellen sollen bei den Sicherheitsbehörden geschaffen werden. Dies begrüßt der ASW Bundesverband und ASW NRW.

Dennoch taucht der Begriff Wirtschaftsschutz im Entwurf des Koalitionsvertrags nicht auf. Es wird umfangreich von Cyber- und IT-Sicherheit gesprochen, jedoch fehlt der Blick auf die Informationssicherheit als umfassenden, nicht nur digitalen Ansatz. Auch die offensichtliche und bekannte Bedrohung durch Spionage in der deutschen Wirtschaft wird nicht erwähnt. Von einer engeren Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft bei der Abwehr von Gefahren wird, außer mit Bezug auf Cyber-Sicherheit, ebenfalls nicht gesprochen.

Der ASW Bundesverband und ASW NRW hoffen daher, dass sich der neue Bundesinnenminister dem Thema Wirtschaftsschutz und der Bedrohung durch Wirtschaftsspionage dennoch intensiv widmen wird. Es gilt die Initiative Wirtschaftsschutz stärker zu fördern und die Sicherheitsbehörden auch im Bereich Wirtschaftsschutz stärker auszubauen sowie den Dialog mit den Unternehmen und Verbänden zu intensivieren. Der Koalitionsvertrag als solches steht diesen Forderungen zumindest nicht entgegen. Gleichwohl haben CDU/CSU und SPD die Chance verpasst, ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsschutz zu setzen.

 

 

Der ASW Bundesverband vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in Sicherheitsfragen gegenüber Politik und Medien. Er wird getragen von den deutschen regionalen Sicherheitsverbänden sowie diversen fachspezifischen Bundesverbänden und Fördermitgliedern.

Der ASW NRW bietet als regionaler Sicherheitsverband eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft und fördert mit einem umfangreichen Portfolio die Kriminalprävention.

 

 

 

12.02.2018, Berlin

GroKo versäumt es, ein starkes Signal für den Wirtschaftsschutz zu setzen

Der veröffentlichte Entwurf des Koalitionsvertrages gibt viele Einblicke in die geplanten Reformen und wirft gleichzeitig einige Fragen für den Schutz der deutschen Wirtschaft auf.

 

24.01.2018, Schloss Hugenpoet, Essen

Sicherheit für Unternehmen: Gemeinsame Anstrengung notwendig

Beim Kaminabend der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen (ASW NRW e.V.) gaben Experten wie Innenminister Herbert Reul Einblicke in die Herausforderungen hinsichtlich der öffentlichen und privaten Sicherheit.


Eine Krise jagt die andere, terroristische Angriffe, Attacken im Cyberraum und andere Gefahren sind mittlerweile Alltag. „Daher ist es nicht verwunderlich, dass Nervosität und Angst bei der Bevölkerung steigen“, sagt Herbert Reul. Der nordrhein-westfälische Innenminister (CDU) war Gast beim Kaminabend der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen (ASW NRW e.V.). Der Verband hat sich der Förderung des Wirtschaftsschutzes und der Kriminalprävention in Unternehmen verschrieben. Dafür schafft die ASW NRW die notwendige Vernetzung mit Behörden und Experten sowie umfassende Beratungsangebote, um Unternehmen in der Förderung der eigenen Sicherheit zu begleiten und zu unterstützen.

„Sicherheit ist das Mega-Thema der kommenden Jahre. Umfragen ergeben, dass Faktoren wie Nachhaltigkeit bereits in der Wahrnehmung dahinterliegen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, brauchen wir Austausch und Kooperation zwischen allen Beteiligten, mehr Sensibilisierung in der Bevölkerung, etwa für den Einbruchschutz, aber vor allem auch eine pragmatische Politik, die Zeit hat, echte Lösungen zu entwickeln“, betont Herbert Reul, der auch die Rolle der ASW NRW in den Vordergrund stellt. Der Innenminister hält es für sehr sinnvoll, dass sich die Wirtschaft zusammenschließt und gemeinsam das Thema nach vorne stellt.

NRW Innenminister Herbert Reul


Der Essener Ordnungsdezernent Christian Kromberg weist darauf hin, dass Essen die sicherste Großstadt in Deutschland sei. Und er stellt auch heraus, dass Wirtschaftsschutz bei der öffentlichen Hand eine wichtige Rolle spielt. „Wir müssen Unternehmenssicherheit auch in der Stadtverwaltung umsetzen, aber dabei unsere Offenheit beibehalten. Wir können von der Privatwirtschaft lernen und müssen uns zugleich als Stadt als wichtiger Sicherheitspartner positionieren.“


Christian Kromberg, Stadt Essen


Einen praktischen Impuls aus der Wirtschaft lieferte Katharina Geutebrück, Geschäftsführerin des Sicherheitstechnikunternehmens Geutebrück GmbH und Mitglied im Vorstand der ASW NRW. „Der Mittelstand ist nicht für die Gefahren sensibilisiert, die Bedrohung für die Wirtschaft wird nicht ausreichend wahrgenommen. Typische Szenarien wie Attacken auf Weihnachtsmärkte oder Gewaltkriminalität betreffen das Unternehmen an sich nur sekundär. Dabei bestehen vielfältige Risiken, denen sich vor allem der Mittelstand bewusst werden muss.“ Die Unternehmerin nennt unter anderem Angriffe auf die IT-Infrastruktur eines Betriebs, beispielsweise mit Verschlüsselungstrojanern, oder auch den sogenannten CEO-Fraud. Dabei geben sich Kriminelle als Manager eines Unternehmens aus, um eine Überweisung aus dem Unternehmen heraus zu realisieren.

v. links: ASW NRW Vorstand: Florian Haacke, Volker Wagner, Christian Vogt, Roland vom Brauck,
Katharina Geutebrück, Dr. Frank Martin Hülsberg mit Innenminister Herbert Reul und Dr. Christian Endreß
, Geschäftsführer der ASW NRW            


Katharina Geutebrück fordert von der Wirtschaft den Spagat zwischen Agilität und Verlässlichkeit und ruft dazu auf, stabile politische und rechtliche Rahmenbedingungen für mehr Sicherheit zu schaffen: „Wir brauchen eine konzertierte Aktion zur Sensibilisierung des Mittelstands von Behörden, Verband und Unternehmen.“

 

Katharina Geutebrück, GEUTEBRÜCK GmbH


Für den ASW NRW-Vorstandsvorsitzenden Christian Vogt ist der Kaminabend ein Format für Inspiration und Impulse. Daher solle das Format fortgesetzt werden, um Behörden, Unternehmen und private Sicherheitsdienstleister zu vernetzen. Christian Vogt weist auch auf den Sicherheitstag am 4. Juli und das ASW-Jubiläum hin. Der Verband feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag.

 

 

 

 

24.01.2018, Schloss Hugenpoet, Essen

Sicherheit für Unternehmen: Gemeinsame Anstrengung notwendig

Beim Kaminabend der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen (ASW NRW e.V.) gaben Experten wie Innenminister Herbert Reul Einblicke in die Herausforderungen hinsichtlich der öffentlichen und privaten Sicherheit.

 

06.12.2017, Düsseldorf

Empfehlungen der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW) zum Umgang mit Postsendungen und Briefsendungen

Am 1. Dezember 2017 kam es am Potsdamer Weihnachtsmarkt zu einem Zwischenfall im Zusammenhang mit einer Erpressungslage in Millionenhöhe beim Paketzusteller DHL.

Was ist genau eigentlich passiert?

Innerhalb weniger Minuten legte am Freitag ein verdächtiges Paket große Teile des gut besuchten Weihnachtsmarktes in der Potsdamer Innenstadt lahm. Doch das war nicht das eigentliche Ziel des Absenders – dem Täter ging es einzig und allein darum möglichst medienwirksam Angst in der Bevölkerung zu verbreiten und damit den Öffentlichkeits- und Handlungsdruck bei der erpressten DHL zu erhöhen. Aus Ermittlerkreisen ist bekannt, dass der Täter aktuell damit droht, weitere gefährliche Post- und Paketsendungen zu verschicken, insofern der Paketdienst DHL nicht auf seine Geldforderung eingeht.

Das Paket war offenbar ganz bewusst an eine Apotheke in unmittelbarer Nähe der Weihnachtsmarktbuden in der Potsdamer Innenstadt adressiert worden. Beim Auspacken habe man dort „komische Drähte“ bemerkt, welche aus dem Paket herausgeragt seien, teilte der Apothekeninhaber der Zeitung "Potsdamer Neueste Nachrichten" mit. Daraufhin sei das Paket aus der Apotheke getragen worden, und man habe die Polizei informiert. Rund um das Geschäft wurde daraufhin eine Sicherheitszone eingerichtet und Spezialisten der Polizei entschieden sich dazu, das Paket sicherheitshalber mit dem Wasserstrahl eines Spezialroboters zu zerstören und den Inhalt zu untersuchen.

In dem Paket befand sich unter anderem eine mit kleinen Nägeln gefüllte Blechbüchse sowie Batterien, Drähte, ein verdächtiges Pulver und ein sogenannter „Polenböller“. Entgegen der ersten in der Presse verlauteten Mitteilung handelt es sich nach Einschätzung der Ermittler dabei um eine „hochgefährliche“ Paketbombe, die durchaus hätte zünden können – beim Öffnen in der Apotheke habe der Apotheker ein „zischendes Geräusch“ gehört. Ob der Täter die Bombe bewusst als Warnung konstruiert hat oder ob nur pures Glück die Detonation verhindert hat ist bislang unbekannt.

Dem Paket lag ein mit einem QR-Code versehener Zettel bei, der zu einem Erpresserschreiben im Internet führte. Zwar wurde der Zettel bei der kontrollierten Entschärfung des Pakets beschädigt; allerdings konnte der Code rekonstruiert und das Schreiben so gefunden werden.

Bereits Anfang November wurde den Ermittlern zufolge bereits ein ähnliches Paket an einen Händler in Frankfurt an der Oder gesendet. Dieses geriet beim Öffnen in Brand. In der Potsdamer Sendung wurde auf diese Tat Bezug genommen.

Die Sicherheitsbehörden halten weitere Sendungen des Täters für wahrscheinlich. Mögliche Ziele seien bislang vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Allerdings sei auch die Sendung an Privatpersonen nicht auszuschließen.

Welche Gefahren bestehen aktuell für mich und mein Unternehmen?

Die oben beschriebenen Vorfälle verursachen derzeit eine gewisse Unruhe bei Unternehmen und auch bei Privatpersonen und geben Anlass dazu einen realistischen Blick auf die aktuelle Situation zu werfen. Gerade Unternehmen stellen sich aktuell die Frage, wie sie sich vor derartigen Gefährdungen schützen können und/oder ob ihre bestehenden Schutzmaßnahmen ausreichend sind.

Neben dem Versand unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen der oben beschriebenen Art zählen auch die Versendung von Giftstoffen, Krankheitserregern und ggf. auch radioaktivem Material zu den Gefahren mit denen sich ein Unternehmen in der heutigen Zeit zwangsläufig beschäftigen sollte. Gerade die in der jüngsten Vergangenheit mit Stoffen wie Ricin und Anthrax verübten Anschläge sollten in diesem Zusammenhang durchaus ins Gedächtnis zurückgerufen werden.

Erpressungen mit unterschiedlichsten Tatmodalitäten kommen bei Wirtschaftsunternehmen regelmäßig und häufiger vor als man denkt – die Versendung gefährlicher Post- und Paketsendungen stellt dabei nur eine der üblichen Varianten dar. Daneben können sich Täter jedoch auch aus einer Vielzahl anderer Gründe dazu entscheiden, gefährliche Post- und Paketsendungen an Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen zu versenden.

Zum einen befinden sich deutsche Unternehmen durchaus im Fokus verschiedenster terroristischer Organisationen. Die Motive können hierbei politischer, religiöser und auch ideologischer Natur sein. Sei es, dass deutsche Unternehmen quasi stellvertretend für den deutschen Staat getroffen werden sollen, das Unternehmen sich polarisierend engagiert oder sich Anschläge allgemein gegen die Firmen- und/oder Umweltpolitik richten etc. Auch Rachemotive entlassener Mitarbeiter/innen sowie abgelehnter Bewerber und enttäuschte oder verärgerte Kunden stellen durchaus in diesem Zusammenhang eine ernstzunehmende Gefahr dar. Mit dem Motiv der gezielten Schwächung oder Schädigung können Täter auch Anschläge auf wichtige Personen in einem Unternehmen verüben.

Eine oft übersehene Gefahr für die Unternehmen besteht aber im privaten Umfeld der Mitarbeiter/innen. So können verlassene (Ehe-)Partner/innen oder enttäuschte Verehrer, gewaltbereite Stalker etc. ihr Opfer oftmals nur noch an einem ihnen bekannten Ort treffen – nämlich dem Arbeitsplatz. Dies oftmals dann auch mit gefährlichen Post- und Paketsendungen, welche bei einem erfolgreichen Einsatz nicht nur dramatische Folgen durch den Verlust der Arbeitskraft haben, sondern auch durchaus spannende Fragen im Rahmen der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht des Unternehmens aufwerfen – und sei es nur hinsichtlich der Frage seitens der Staatsanwaltschaft, über welche Maßnahmen des betrieblichen Bedrohungsmanagements das Unternehmen zum Schutze der Mitarbeiter/innen verfügt?

Wie kann ich mich und mein Unternehmen vor Gefahren wie diesen schützen?

Aufgrund der aktuellen Lage empfiehlt die ASW folgende Maßnahmen in Unternehmen:

  • Überprüfen Sie, ob und wenn ja welche Maßnahmen ihr Unternehmen getroffen hat, um sich bestmöglich vor derartigen Gefahren zu schützen.
  • Fragen Sie sich, ob die Maßnahmen auch tatsächlich geeignet sind, den gegenwärtigen Gefahren wirksam zu begegnen und ob diesem dem aktuellen Stand der Technik und den Empfehlungen der Sicherheitsexperten genügen – holen Sie sich gegebenenfalls fachkundigen Rat.
  • Informieren Sie sich, welche Erkennungsmerkmale verdächtige Post- und Paketsendungen oftmals aufweisen und welche technischen Detektionsmöglichkeiten es heutzutage gibt.
  • Fragen Sie sich, ob es Tätern aktuell gelingen könnte, wichtige Unternehmensbereiche und/oder wichtige Personen mittels gefährlicher Brief- und Paketsendungen zu schädigen – überprüfen Sie in diesem Zusammenhang auch, ob gefährdete Personen üblicherweise ihre Post eigenhändig öffnen und ob sich postbearbeitende Stellen in neuralgischen Unternehmensbereichen befinden.
  • Überprüfen Sie die Notfall- und Maßnahmenpläne, die Kommunikationsstrukturen sowie das Bedrohungsmanagement in Ihrem Unternehmen.
  • Stellen Sie sicher, dass Szenarien wie Bedrohungen, Erpressungen und der Umgang mit verdächtigen Post- und Paketsendungen in der Notfallplanung berücksichtigt sind.
  • Überprüfen Sie ob ihr Unternehmen über eine belastbare und im Ereignisfall handlungsfähige Krisenorganisation verfügt (zum Beispiel Krisenstab).
  • Überprüfen Sie die Aktualität der Erreichbarkeiten des Personals, das in die Krisenorganisation eingebunden ist.
  • Sensibilisieren und schulen Sie die Mitarbeiter/innen der Poststelle, der Empfänge und Sekretariate sowie sonstiger Stellen welche Post- und Paketsendungen entgegennehmen oder öffnen.


Die ASW NRW bietet Ihnen maßgeschneiderte Inhouse-Seminare sowie Beratungsleistungen durch unsere Experten für Ihr Wirtschaftsunternehmen an – sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Fragen und Ihre Anliegen.



 

06.12.2017, Düsseldorf

Empfehlungen der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW) zum Umgang mit Postsendungen und Briefsendungen

Am 1. Dezember 2017 kam es am Potsdamer Weihnachtsmarkt zu einem Zwischenfall im Zusammenhang mit einer Erpressungslage in Millionenhöhe beim Paketzusteller DHL.

 

21.09.2017, Berlin

ASW NRW und ASW Bundesverband veröffentlichen Leitfaden zu Krisenmanagement & -kommunikation

Hilfestellung zur Vorbereitung auf einen Terroranschlag oder Amoklauf

Berlin, 21. September 2017 – ASW NRW und ASW Bundesverband haben einen Leitfaden zu Krisenmanagement und Krisenkommunikation bei Terroranschlag oder Amoklauf veröffentlicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden nicht mehr nur in Krisengebieten durch Terror bedroht sind. Anschläge sind in Europa jederzeit möglich, egal ob in Brüssel, Berlin, Ansbach, Paris oder Manchester. Unternehmen, die direkt oder indirekt betroffen sind, müssen reagieren – schnell und professionell.

Der ASW-Leitfaden gibt Hilfestellung, wie sich Unternehmen auf solche Fälle vorbereiten können, in den Bereichen Krisenmanagement, Krisenstabsarbeit und Krisenkommunikation. Auch Hinweise für das Verhalten während und nach einem Vorfall und für die Betreuung von Angehörigen sind in diesem Leitfaden enthalten.

Dieser Leitfaden und viele weitere Informationsmaterialien des ASW Bundesverbandes und ASW NRW stehen kostenfrei unter www.asw-bundesverband.de/downloads und www.aswnrw.de/publikationen zur Verfügung.

 

 

Der ASW Bundesverband vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in Sicherheitsfragen gegenüber Politik und Medien auf Bundesebene. Er wird getragen von den deutschen regionalen Sicherheitsverbänden sowie diversen fachspezifischen Bundesverbänden und Fördermitgliedern.

Der ASW NRW bietet als regionaler Sicherheitsverband eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft und fördert mit einem umfangreichen Portfolio die Kriminalprävention.

 

21.09.2017, Berlin

ASW NRW und ASW Bundesverband veröffentlichen Leitfaden zu Krisenmanagement & -kommunikation

Hilfestellung zur Vorbereitung auf einen Terroranschlag oder Amoklauf

ASW NRW und ASW Bundesverband haben einen Leitfaden zu Krisenmanagement und Krisenkommunikation bei Terroranschlag oder Amoklauf veröffentlicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden nicht mehr nur in Krisengebieten durch Terror bedroht sind.

 

18.09.2017,

„Sicherheit ist ein Kernanliegen“: Bericht vom Sicherheitstag 2017 der ASW NRW

Mehr als 100 Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen und Vertreter der öffentlichen Hand waren auf Einladung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. am 13.09.2017 in Köln zusammengekommen, um beim NRW Sicherheitstag 2017 aktuelle Fragestellungen im Sicherheitsbereich zu diskutieren und Impulse für die praktische Arbeit mitzunehmen.

„Sicherheit ist ein Kernanliegen“: Das ist für Christian Vogt eine ganz entscheidende Aussage. Und so stellte er diesen Satz auch in den Mittelpunkt seiner Begrüßung zum diesjährigen Sicherheitstag der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) unter dem Motto „Globaler Terrorismus vor der Haustür: Unterschätzte Gefahr für deutsche Unternehmen“. „Wie steht es um die Gefahrenabwehr in deutschen Unternehmen? Diese Fragen wollen wir mit unserem Sicherheitstag beantworten“, sagte der Sicherheitsexperte und Vorstandsvorsitzende der ASW NRW zur Begrüßung. Mehr als 100 Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen und Vertreter der öffentlichen Hand waren auf Einladung der Allianz für Sicherheit beim Chemieunternehmen Lanxess in Köln zusammengekommen, um sich von renommierten Fachleuten über aktuelle Themen informieren zu lassen. Durch den Tag führte charmant und professionell Christine Kipke, Geschäftsführerin von exploqii smart videos in Berlin.

 

Christian Vogt, Vorsitzender ASW NRW e.V.

 

Den Auftakt machte Burkhard Freier, Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen. Er zeichnete ein „Lagebild Terrorismus“ und stellte die aktuelle Bedrohungslage sowie die daraus resultierenden Herausforderungen dar – immer mit Blick auf die Wirtschaft. Vor allem islamistischer Terrorismus und der gewaltbereiter werdende Linksextremismus wirken sich erheblich auf Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen aus, stellte Freier heraus. Im Blick auf die Wirtschaft werden im jihadistischen Diskurs vor allem die Auswirkungen von Anschlägen thematisiert. Hier folgt man der allgemeinen Zielsetzung jihadistischer Propaganda, die eine Destabilisierung westlicher Staaten verfolgt: so propagiert der sog. „IS“ Auswirkungen von Anschlägen wie das Schließen von Grenzen, eine Schwächung der Tourismusbranche und der Infrastruktur ebenso wie das Ansteigen der Kosten für die innere Sicherheit der betroffenen Staaten als große Erfolge“ Und der Linksextremismus schaffe stärker vernetzte Strukturen, in denen Aktionen gegen Unternehmen und Projekte bereits im Vorfeld detailliert geplant werden.

Dazu kämen die steigenden Risiken durch Ausspähung und Sabotage, die die Wirtschaft und die öffentliche Hand regelmäßig beträfen. Burkhard Freier plädiert daher dazu, Sicherheit in Unternehmen zur „Chefsache“ zu machen, die Mitarbeiter ständig für diese Themen zu sensibilisieren und Verantwortlichkeiten im Krisenfall zu definieren, damit kurzfristige Entscheidungen Schutz der Organisation unmittelbar getroffen werden können. Er wies auch auf Risiken durch Cyber-Kriminalität, Wirtschaftsspionage und Ausspähung hin: „Die Schäden für die deutsche Wirtschaft belaufen sich aktuell auf 55 Milliarden Euro jährlich.

“Dirk H. Bürhaus, Geschäftsführer von German Business Protection GmbH, stellte das Thema „Private Sicherheitsdienstleister im Spannungsfeld zwischen Service und Terrorabwehr“ vor. Zum einen ging er auf die Entwicklung und die Situation der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland ein und plädierte dafür, dass alle Beteiligten der Sicherheitsdebatte an gemeinsamen Konzepten arbeiten sollten, um echten Schutz zu gewährleisten. „Technische Lösungen sind nicht alles“, sagte er. Zum anderen stellte Dirk H. Bürhaus die Frage, was die Wirtschaft eigentlich tatsächlich im Bereich der Sicherheit braucht. Sein Ansatz: „Professionelle Sicherheitsunternehmen bieten Leistungen aus einer Hand und prozessuale Unterstützung, wenn sie in den Sicherheitsprozess eingebunden werden.“ Das reiche von typischen Sicherheitsservices bis zur umfassenden IT-Security – auch um den unternehmerischen Erfolg zu verbessern. Das sei im Ausland übrigens anders: Dort sei die Beratung viel wichtiger als in Deutschland.

Terrorismusexperte Dr. Hans-Jakob Schindler von den Vereinten Nationen nahm die Vorlage von Burkhard Freier in seinem Vortrag „Internationalen Aspekte der terroristischen Bedrohung für deutsche Unternehmen und die neuesten Entwicklungen im Sanktionsregime des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen“ auf. Er gab einen Einblick in die aktuelle Sicherheitslage, stellte die Entwicklungen der verschiedenen Terrororganisationen dar und erläuterte die Funktionsweise der Terrorfinanzierung, die sich mittlerweile auch in Bereichen wie Investitionen und Betrugsfällen bewege, aber weiterhin natürlich auch Erpressung, Entführung etc. Wie Dr. Hans-Jakob Schindler betonte, stelle diese mit das größte Problem der Zukunft dar. „Die Summen, die Terrororganisationen einnehmen und einsetzen können, sind erheblich. Organisationen wie dem Islamischen Staat stehen viele Millionen US-Dollar zur Verfügung.“

Ebenfalls betonte er, dass alle Möglichkeiten der Internetkommunikation genutzt würden, die nur sehr schwierig von Sicherheitsbehörden kontrolliert werden könnten. „Das wirft natürlich viele Fragen auf, wie mit dem Schutz von Internetnutzern umgegangen werden soll. Sollen diese grundsätzlich kontrolliert werden oder nicht?“ Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Wirtschaft sagt Dr. Hans-Jakob Schindler, dass die Behörden eng mit der Privatwirtschaft kommunizieren und kooperieren müssten. „Wir können den Unternehmen nicht den Hahn zudrehen. Die Wirtschaft soll sich an den Vorgängen beteiligen, wenn beispielsweise Sanktionen aufgestellt werden.“ In seinen Augen müssten deutsche Unternehmen vor allem bei Auslandseinsätzen in Afghanistan, dem Irak etc. mit Erpressungen, Entführungen, Drohungen, Cyberangriffen und anderen Gefahren rechnen. Ebenso könne es zu Reputationsverlusten und Missbrauch von Unternehmensstrukturen durch lokale Partner kommen.

Friedrich Christian Haas (AKE SKABE GmbH) warnte Unternehmen vor, Haftungsfragen rund um die Terrorismusabwehr auf die leichte Schulter zu nehmen – Terrorrisiko verpflichtet zur Prävention. Aus Compliance-Gründen sei es sehr wichtig, die Anti-Terror-Verordnungen der Europäischen Union (wozu unter anderem ein Kontaktverbot zu terrorverdächtigen Personen und Organisationen gehört) einzuhalten, sonst könne dies zu einer Strafverfolgung für Unternehmen und Unternehmer führen. Friedrich Christian Haas betont zudem, dass die Gemengelage sehr breit gefächert sei und es dementsprechend viele potenzielle Täter gebe. „Wichtig ist: Terroristen sind gut organisiert und planen ihre Aktivitäten sehr genau. Unternehmen müssen sich deshalb sehr genau fragen, wie sie durch Prävention Anschläge verhindern können. Entscheidend ist, die Erfolgsaussichten durch gezielte Maßnahmen für den Attentäter zu minimieren. Dazu gehört beispielsweise die Früherkennung des Täters, aber auch, das Personal laufend zu sensibilisieren und zu schulen.

Podiumsdiskussion: v. links: Dr. Michael Kiefer, Eckhard Neumann, Christine Kipke, Dr. Hans-Jakob Schindler, Friedrich Christian Haas, Dirk H. Bürhaus

“Über „Täterfrüherkennung – Terror-Prävention jenseits von Videoüberwachung und Security“ sprach Eckhard Neumann von SIGNUM Consulting. Er erläuterte, wie sich Unternehmen vor Gefährdern schützen können, damit keine Mitarbeiter mit einer falschen Identität Schaden anrichten können. Gerade die sogenannten Innentäter seien gefährlich, sie könnten beispielsweise Daten stehlen oder ähnliches. Sein Fazit: „Unternehmen sind in der Personalprävention schlecht vorbereitet. Sie wissen oftmals nicht, dass Bewerber und/oder Mitarbeiter auffällig beziehungsweise straffällig geworden sind, oder es wird zu wenig sorgfältig gearbeitet, weil es schnell gehen muss.“ Akut seien deshalb Maßnahmen wie das „Pre-Employment-Screening“, um die Bewerberdaten genau zu analysieren und zu verifizieren und dadurch Risiken zu reduzieren.

Wichtige Impulse gab es auch von dem bekannten Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer, Universität Osnabrück, im Vortrag „Warum radikalisieren sich junge Menschen? – Faktoren und Hintergründe“. Sein Fokus liegt auf der salafistischen Bewegung, die nur „gut“ und „schlecht“ kennt und deren Funktionsweisen und Selbstverständnis er eingehend erläuterte. Er weiß: „Radikalisierungsprozesse sind vielschichtig und unterschiedlich, es kommen viele Faktoren zusammen. Das macht es schwierig, präventiv tätig zu werden.“ Ein Radikalisierungsfaktor ist eine soziale Benachteiligung, wenn Bewerber beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft abgelehnt werden und keine Zukunftschancen sehen. Zudem sei Radikalisierung so gut wie immer ein Gruppengeschehen. „Das ist auch für Unternehmen sehr wichtig. Auch Kollegen können sich gemeinsam radikalisieren. Daher sollten Unternehmen darauf achten, keine Ausgrenzung zuzulassen, um diese Faktoren nicht zu begünstigen“, sagt Michael Kiefer. Ein vielleicht erstaunliches Ergebnis: „Viele Radikale kennen sich mit dem Islam gar nicht aus. Daher ist Radikalisierung keine ausschließliche Frage der Religiosität.“

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Wir haben sehr gute Impulse für die tägliche Arbeit mit Sicherheitsfragen erhalten und die Teilnehmer auf einen hochaktuellen Wissensstand gebracht. Redner wie Burkhard Freier, Dr. Hans-Jakob Schindler und Dr. Michael Kiefer sind wirklich etwas Besonderes, und auch die übrigen Referenten haben praxisnah und anschaulich über wirklich relevante Fragestellungen berichtet“, fasst Christian Vogt zusammen.

 

18.09.2017,

„Sicherheit ist ein Kernanliegen“: Bericht vom Sicherheitstag 2017 der ASW NRW

Mehr als 100 Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen und Vertreter der öffentlichen Hand waren auf Einladung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. am 13.09.2017 in Köln zusammengekommen, um beim NRW Sicherheitstag 2017 aktuelle Fragestellungen im Sicherheitsbereich zu diskutieren und Impulse für die praktische Arbeit mitzunehmen.

 

23.05.2017, Düsseldorf

Mitgliederversammlung der ASW NRW - Christian Vogt wird neuer Vorsitzender

 

In der heutigen Mitgliederversammlung der ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) wurde heute Christian Vogt, Leiter Konzernsicherheit und Konzerndatenschutzbeauftragter der CLAAS Gruppe, zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Patrick Hennies, Group Director Health, Safety & Security, Henkel AG & Co. KGaA. Das bisherige Vorstandsmitglied Dr. Volker Hees gab sein Amt als stellvertretender Vorsitzender zurück und stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Florian Haacke dankte Dr. Hees sehr für sein Engagement in den vergangenen 3 Jahren.

In den Vorstand wiedergewählt wurden Florian Haacke, Leiter Konzernsicherheit, innogy SE, Katharina Geutebrück, Geschäftsführerin GEUTEBRÜCK GmbH, Roland vom Brauck Geschäftsführender Direktor, KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf, Volker Wagner Senior Vice President, Deutsche Telekom AG, Frank Ewald, Leiter Konzernsicherheit, Deutsche Post DHL, Dr. Frank M. Hülsberg, Senior Partner, Warth & Klein Grant Thornton AG, Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

 

v. links: Patrick Hennies, Frank Ewald, Dr. Ralf Mittelstädt, Volker Wagner, Katharina Geutebrück,
Christian Vogt, Florian Haacke, Dr. Frank Hülsberg, Roland vom Brauck

 

Ab dem 01.07.2017 wird Dr. Christian Endreß neuer Geschäftsführer der ASW NRW.
Dr. Christian Endreß (37) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Sicherheit. Nach Tätigkeiten für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben arbeitete und promovierte er von 2009 bis 2012 am Lehrstuhl für Sicherheitsforschung der Universität Witten/Herdecke und war im Anschluss für die Privatwirtschaft tätig. Er ist Autor und Herausgeber einiger Fachpublikationen sowie Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW im Bereich Polizei.

 

 

 

23.05.2017, Düsseldorf

Mitgliederversammlung der ASW NRW - Christian Vogt wird neuer Vorsitzender

In der heutigen Mitgliederversammlung der ASW Nordrhein-Westfalen – Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) wurde heute Christian Vogt, Leiter Konzernsicherheit und Konzerndatenschutzbeauftragter der CLAAS Gruppe, zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt.

 

22.12.2016, Köln

Wirtschaftsschutz gewinnt in Nordrhein-Westfalen an Bedeutung

Zum Ende des Jahres bestätigt sich der Trend: Die Wirtschaft in NRW nimmt das Thema Unternehmenssicherheit immer ernster: Im Namen des Gesamtvorstandes begrüßte heute Florian Haacke als Vorstandsvorsitzender der ASW die Deutsche Bank-Verlag GmbH als 200. Mitglied persönlich an deren Firmensitz in Köln. Haacke: „Wir freuen uns über die positive Entwicklung der ASW NRW und darüber, dass wir mit unserem 200. Mitglied nun einen weiteren Meilenstein in der Verbandsgeschichte feiern können. Dieses stetige Wachstum beweist die Attraktivität unserer Leistungen und bestätigt uns, das Thema Wirtschaftsschutz weiter voranzubringen.“ Seit Gründung im Jahr 1968 ist die ASW NRW für die Mitglieder die verlässliche Basis, sich gemeinsam der sich ständig wandelnden Gefährdungslage für nordrhein-westfälische Unternehmen zu stellen und entgegenzutreten.

 

v. links: Hans-Peter Kraus (Security & Trusted Services), Michael Eichler (Geschäftsführung),
Florian Haacke (Vorsitzender ASW NRW), Ingmar Besch (Vertrieb)


Der Bank-Verlag ist weder eine Bank, noch sind nur Banken seine Kunden. Er ist ein Technologieunternehmen mit einer breiten Palette kundenorientierter Lösungen unter anderem im Bereich IT Security & Trusted Services. Hierzu zählen neben dem Betrieb einer Kommunikationsplattform zum Informationsaustausch über Cyber Attacken, ein Echtzeit-Cyber-Betrugserkennungssystem sowie eine hochverfügbare, performante und sichere Authentifizierungsplattform zur Portalabsicherung, welche auch außerhalb des Bankgewerbes zum Einsatz kommt. Der Bank-Verlag ist ein kompetenter Ansprechpartner bei der Bewältigung technologischer Herausforderungen, der den technischen Betrieb hochsicherer IT-Systeme für Banken und Finanzdienstleister sicherstellt und Produkte flexibel nach den neuesten Sicherheitsstandards und aufsichtsrechtlichen Anforderungen umsetzt.

Die ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. bietet eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen der Privatwirtschaft. Durch ein umfangreiches Portfolio an Leistungen fördert der Verband die Kriminalprävention. Zu den Mitgliedern zählen Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Der Verband ist Mitglied der Public-Private-Partnership „Sicherheitspartnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität“ zusammen mit den Landesministerien des Inneren und der Wirtschaft sowie der IHK NRW. Dabei verfolgt die ASW Nordrhein-Westfalen - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

22.12.2016, Köln

Wirtschaftsschutz gewinnt in Nordrhein-Westfalen an Bedeutung

Zum Ende des Jahres bestätigt sich der Trend: Die Wirtschaft in NRW nimmt das Thema Unternehmenssicherheit immer ernster: Im Namen des Gesamtvorstandes begrüßte heute Florian Haacke als Vorstandsvorsitzender der ASW die Deutsche Bank-Verlag GmbH als 200. Mitglied persönlich an deren Firmensitz in Köln.

 

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